fbpx

Mag ich meinen Job?

Mag ich meinen Job (noch)

Mit 16 Jahren soll man sich entscheiden, was man beruflich gern machen möchte, ob man lieber Abitur machen möchte, um dann zu studieren oder ob man eine Ausbildung startet. Ich glaube, dass sich das heute schon geändert hat und dass die Jugend im Grunde weiß, dass sie sich nicht für die Ewigkeit entscheiden müssen. Aber das ist egal, denn sie stehen vor dem gleichen Dilemma, wie wir damals: Sie müssen sich für einen Beruf entscheiden.

Weißt du noch, wie das damals bei dir war? Bist du der Empfehlung deiner Eltern gefolgt, oder hast du andere Vorbilder gehabt? Oder hast du einfach das gemacht, was deine beste Freundin oder dein bester Freund gemacht hat? Vielleicht hast du auch das begonnen, was du bekommen hast, weil du keine große Wahl hattest oder keine Lust dich zu kümmern.

Meist ist man mit dem ja dann auch erst einmal zufrieden – der Job finanziert die Freizeit und darum geht es doch in erster Linie: Wir arbeiten, um unsere Freizeit zu finanzieren, um uns auf der Welt umzusehen und für coole Klamotten. Also, bei mir war das so und es war eine tolle Zeit!

Oft lernen wir dann unseren Lebenspartner kennen, bekommen ein paar Kinder – oder auch nur eins und sind weiter in unserem Job, weil der unser Familienleben finanziert. Er ermöglicht uns auch die größere Wohnung oder Wohneigentum, die Familienurlaube und den Minivan.

Bestimmt denkst du jetzt: Was schreibt sie da für einen plakativen Quatsch. Ja stimmt! Ich bediene gerade Klischees, meine aber auch alle Individuen, all diejenigen, die keine Kinder und kein Eigentum haben. Auch all diejenigen, die jünger sind, als in der Folge beschrieben. Darum geht es mir im Grunde auch gar nicht – worum es mir geht kommt jetzt:

In unserer Lebensmitte fangen die meisten an ihr Leben zu hinterfragen. Und um noch ein paar Klischees zu bedienen: Männer suchen sich eine jüngere Frau oder kaufen sich zumindest ein schneidiges Auto und färben sich die Haare blond und Frauen besuchen esoterische Seminare, geben sich Spirituellem hin und klammern sich an ihre Kinder, die aber mittlerweile mehr Zeit mit ihren Kumpels verbringen wollen und ihre Mütter meist “peinlich” finden. 

DAS ist der Punkt in einem Leben, wo man sich umsieht und sich fragt, was die Zukunft noch bringt.

Wir müssen uns eingestehen, dass wir neue Aufgaben und neue Herausforderungen brauchen. Wollen wir in alte Hobbies zurück, ins Leben vor den Kindern, zurück zu unserem jungen Ich, werden wir feststellen, dass dieses Leben auch nicht mehr unseren jetzigen Werten und/oder unserer Kondition entspricht oder, dass wir schlicht daran keinen Spaß mehr haben.

Es ist also Zeit sich selbst neu zu erfinden. Wir verbringen die meiste Zeit des Tages auf Arbeit und ich finde, dann sollte die Arbeit auch Spaß machen. Jetzt ist die Zeit gekommen, um da noch einmal genauer hinzusehen und zu spüren: Macht mir mein Job eigentlich noch Spaß? Tue ich das gern, womit ich mind. 8 Stunden am Tag meine Zeit verbringe? Möchte ich wirklich jeden Tag Anweisungen befolgen, die mir ein Vorgesetzter macht? Mag ich das Umfeld in dem ich arbeite?

Wenn du dir genau diese oder ähnliche Fragen stellst, dann kann ich dir sagen: Du bist damit nicht allein. Jetzt kannst du dein Berufsleben und dein Ich noch einmal neu gestalten!

Wenn du dich fragst, ob du dafür nicht schon zu alt bist, kann ich dir sagen: Auf keinen Fall! Warum solltest du zu alt für Veränderungen sein? Geht das überhaupt? Ist man je zu alt? Frag doch mal Greta Silver! Die war mit 66 Jahren nicht zu alt, um sich selbstständig zu machen.

Ich finde eher im Gegenteil: Du hast jetzt viele Jahre Dinge aus Vernunft getan, du hast immer dazu gelernt und du bist weise durch deine Lebenserfahrung. Und genau damit kannst du punkten – das ist dein Pfund für dein eigenes Business.

Wenn du eine Sicherheits-Persönlichkeit bist, dann überlege doch einmal, ob du deine Arbeitsstunden nicht reduzieren kannst, um eine Selbstständigkeit als Nebengewerbe aufzubauen. Vielleicht kannst du auch ein Sabbatjahr einlegen. Es gibt so viele Möglichkeiten – du musst sie dir nur erlauben!

Wenn du Hilfe brauchst und nicht weißt, wie du starten kannst, dann könnte mein Buch “Start klar! – Deine Kreativität, Dein Tempo, deine Selbstständigkeit” dir helfen. Oder du buchst einen Workshop oder ein Coaching bei mir,

Wichtig ist nur eins: Trau dich! Gehe Veränderungen ein, denn du hast nichts zu verlieren.

Schreibe einen Kommentar

*

×
Product added to cart

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.